Seebrücke FFM.
Frankfurt am Main wird sicherer Hafen.

Diskussionsrunde

Sichere Hafenstadt Frankfurt

mit Vertreter*innen der Römerkoalition:

  • Sylvia Weber
    Dezernentin für Bildung und Integration, Stadträtin SPD
  • Jan Schneider
    Kreisvorsitzender CDU Frankfurt
  • Sebastian Popp
    Fraktionsvorsitzender Die GRÜNEN im Römer

und unter Beteiligung von Unterstützer*innen der Seebrücke aus der Frankfurter Zivilgesellschaft

Freitag, 27. September
19 Uhr im Haus am Dom

Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main

Fridays for Future | Klimastreik 20.09.

Ganz Frankfurt streikt!

11:00 Hülya-Platz. Los geht es mit dem Bockenheim Finger
12:00 Auftaktkundgebung an der Alten Oper.
13:00 Seebrücke im INTERNATIONALISTISCHEN BLOCK

www.fridaysforfutureffm.de/globaler-klimastreik-20-09/

Aufruf für den 20.09.

Globale Gerechtigkeit: Climate Justice! Global Justice!

Am 20.9. gehen wir ALLE auf die Straße, weil wir die Tatenlosigkeit der Politik nicht akzeptieren können. Die Klimakrise ist eine der größten Bedrohungen der Menschheit. Vor allem in den Län- dern des Globalen Südens: Bereits jetzt führt der menschengemachte Klimawandel zu Umweltkatastrophen, Dürren, Wasserknappheit, Zerstörung von landwirtschaftlichen Nutzungsflächen. Die Zahl der Menschen, die bis 2040 aufgrund der Zerstörung ihrer Lebensgrundlage fliehen werden, wird auf 200 Millionen steigen.(Vielleicht kleinen Link zu einer Quelle in die Fußnote?) Die Menschen mit dem wenigsten Mitspracherecht in Weltpolitik und Wirtschaft sind diejenigen, die am Meisten unter den Folgen zu leiden haben.

Diejenigen, die aus ihrer Heimat fliehen, erwartet ein Abschottungsregime, dass fast jeglichen Respekt vor menschlichem Leben verloren hat: Konzentrations- und Folterlager in Nordafrika, das Sterben-Lassen im Mittelmeer und die Abschiebung in Kriegsgebiete sind die deutlichsten Folgen dieser Krise der Menschlichkeit. Wer es geschafft hat zu bleiben, dem schlägt zunehmend Hass und Feindseligkeit entgegen, auch physische Angriffe nehmen stetig zu.

Doch es regt sich Widerstand:
Viele Gesellschaften lassen es sich nicht mehr gefallen, dass ihr Lebensraum zum Spielball von Macht- und Profitgier wird, ihr Wille ignoriert wird oder sie vertrieben werden. Die demokratischen Proteste im Sudan, die Errichtung einer Selbstverwaltung in Nord-Syrien/Rojava und die Bewegungen und Versammlungen von Bäuer*innen und Indigenen in Südamerika zeigen, dass die Menschen den Wandel selbst in die Hand nehmen. Diese Projekte können auch für uns hier Vorbilder für ein ökologisch-soziales Leben sein. Jedoch wird auf der anderen Seite von undemokratischen Regimen immer wieder Krieg gegen diese Projekte geführt. Dagegen stellen wir uns!

Auch die Menschen, die in die nördlichen Länder fliehen mussten, lassen sich die tödliche Abschottungspolitik und den Rassismus nicht länger gefallen. Die Selbstorgansiation von Geflüchteten, die immer wieder gegen die Bedingungen in den Heimen protestieren, sich gegenseitig unterstützen und in breiten Bündnissen das rauer werdende rassistischen Klima in Frage stellen, wächst.
Für uns steht also fest: Wir stehen grenzenlos gegen die Klimakrise, die Krise der Menschlichkeit und der Demokratie. In diesem Sinne rufen wir ALLE dazu auf, gemeinsam mit uns am 20.9. auf die Straße zu gehen! Klimagerechtigkeit geht nur als Globale Gerechtigkeit! Wir stehen ein für eine solidarische Welt!

Wir fordern ergänzend zu den Forderung der Fridays For Future Bewegung von den politischen Verantwortlichen: Abschiebungen stoppen! Waffenlieferungen stoppen! Racial Profiling Stoppen! Die finanzielle und politische Unterstützung faschistischer und totalitärer Regime müssen aufhören! Frankfurt muss sichere Hafenstadt werden!

Mahnwache Sicherer Hafen FFM

29.08.2019 ab 15:00 Paulsplatz

Am 10.08. haben Aktivist*innen der Seebrücke in Frankfurt mit einer Demonstration und der Blockade der alten Brücke auf und über dem Main ein deutliches Zeichen gesetzt, gegenüber der tödlichen Abschottungs-politik der EU & der Regierungen ihrer Mitgliedstaaten an ihren Außen-grenzen,

  • die die Rechte von Menschen auf der Flucht missachtet,
  • die Menschen auf der Flucht täglich mit ihrem Leben bezahlen,
  • die Seenotrettung & humanitäre Hilfe zunehmend kriminalisiert und zu verhindern sucht,

denn es soll keine Zeugen geben.
Seit der Aktion ist in Frankfurt am Main wieder Bewegung in die politische Diskussion um den Sicheren Hafen FFM gekommen.
Und so stehen am morgigen Donnerstag in der Stadtverordneten-versammlung erneut Anträge zum Sicheren Hafen Frankfurt auf der Tagesordnung.
Wir rufen daher dazu auf, gemeinsam noch einmal ein deutliches Zeichen dafür zu setzen, dass in Frankfurt eine starke Zivilgesellschaft für eine solidarische, bunte & weltoffene Stadt steht & kämpft.
Kommt zur Mahnwache, 29.08. ab 15:00 auf dem Paulsplatz

  • für die Sichere #HafenstadtFrankfurt
  • gegen das tödliche Grenzregime & das Sterbenlassen im Mittelmeer
  • gegen Kriminalisierung von Seenotrettung, Humanität & Solidarität

#Unite4Solidarity

LEBEN RETTEN
SOLIDARISCH LEBEN

Die Seebrücke Frankfurt fordert:

  • Schiffe mit aus Seenot Geretteten müssen unverzüglich einen sicheren europäischen Hafen anlaufen dürfen. Frankfurt soll sich bereit erklären, die Geretteten aufzunehmen.
  • Frankfurt muss endlich ein wirklich sicherer Hafen werden.
  • Umgehend muss ein kommunales Aufnahmeprogramm für die aus Seenot Geretteten durch das Land Hessen geschaffen werden, das in Frankfurt umgesetzt wird, um ein dauerhaftes Bleiberecht und menschenwürdige Zukunftsperspektiven zu schaffen.

GROSSDEMO
10.08.2019, 11:30 Uhr
Am ZOO FRANKFURT
Anfahrt zur Demo mit U6 oder Straßenbahn 14 bis zur Haltestelle Zoo

Download Flyer

Aufruf zur Demo ¡Unite! for Solidarity

Es reicht! Die Todesfälle im Mittelmeer reißen nicht ab, die kürzliche Verhaftung der Sea-Watch Kapitänin Carola Rackete, das restriktive "Geordnete-Rückkehr-Gesetz" von Seehofer, das weitere Erstarken der (extremen) Rechten europaweit: die Situation für Geflüchtete und die zivilen Helfer*innen wird immer dramatischer."

Es muss anfangen aufzuhören"

Mit der Farbe orange solidarisieren sich nun seit mehr als einem Jahr Tausende in ganz Europa mit Geflüchteten, die den schweren Weg nach Europa auf sich nehmen. Die Situation hat sich für die Menschen nicht verbessert - im Gegenteil: Im letzten Jahr sind über 2.200 Menschen auf dem Mittelmeer ertrunken. Europa schottet sich weiter ab und versucht alles, um Menschen in das Bürgerkriegsland Libyen zu bringen, anstatt ihnen eine sichere Zukunft in Europa zu ermöglichen. Die zivile Seenotrettung steht weiter unter massiver Repression: Rettungsschiffe werden am Ausfahren gehindert, Retter*innen werden kriminalisiert, die Zufahrt zu einem sicheren Hafen verwehrt. Der rechte Aufschwung zeigt sich in aller Bitterkeit auch an dem Mord des ehemaligen Regierungspräsidenten Lübcke durch Täter aus dem NSU-Umfeld. Lübcke setzte sich für das Ankommen Geflüchteter ein und bezahlte dafür mit dem Leben. Die Welle der Empörung blieb aus.

In Deutschland haben sich inzwischen 66 Städte zum sicheren Hafen erklärt, sie sind bereit, in Seenot geratene Geflüchtete aufzunehmen. Bekundungen, ein Aufnahmekontingent festzulegen, bleiben bislang Lippenbekenntnisse - wir brauchen jetzt großzügige und verbindliche Aufnahmen. Bisher scheitert es an dem Willen des Innenministeriums. Anstatt sich auf die Seite der Kommunen zu stellen, verabschiedet Horst Seehofer Gesetze, die Abschiebungen erleichtern und Unterstützer*innen kriminalisieren. Anstatt mit Geflüchteten das Ankommen hier zu gestalten, werden sie in sogenannten Ankerzentren festgehalten, um ihnen eine Zukunft und die Perspektive auf ein besseres Leben möglichst schwer zu machen!

Es ist Zeit zu handeln: Wir fordern sichere Hafenstädte in Hessen, ein hessisches Aufnahmeprogramm für Geflüchtete und ein ungehorsames Handeln, vorbei an Innenminister Seehofer!

¡Unite! for Solidarity - gehen wir gemeinsam auf die Straße, um uns solidarisch zu zeigen mit allen Menschen auf der Flucht, Menschen, die hier Repressionen ausgesetzt sind und den Helfer*innen der zivilen Seenotrettung! Bringt mit: Rettungsringe, Schlauchboote, Schwimmwesten, Luftmatratzen und anderes Material, mit dem wir ein solidarisches Zeichen setzen können.

    Unterstützer*innen:

    • Sea-Watch
    • sea-eye
    • Jugend rettet
    • Mission Lifeline
    • Resqship
    • Arbeitskreis Umwelt Wiesbaden
    • Wiesbadener Bündnis gegen Rechts
    • Solidarität grenzenlos MTK
    • Hessischer Flüchtlingsrat
    • Offenes Haus der Kulturen
    • Rückenwind in Wiesbaden
    • Netzwerk Konkrete Solidarität/ Teachers on the Road
    • Defend Rojava Plattform Rhein-Main
    • Project Shelter
    • Interventionistische Linke Frankfurt
    • AStA Goethe Uni
    • medico international
    • We'll Come United Rhein Main
    • Kein Mensch ist illegal Darmstadt
    • Pro Asyl
    • Anja Harzke, Pfarrerin Evangelische St Thomasgemeinde Frankfurt
    • Aufstehen gegen Rassismus Rhein Main
    • Fraktion DIE LINKE im Römer
    • Seebrücke Gießen
    • Eine Stadt für Alle! Wem gehört die ABG?
    • Seebrücke Seligenstadt
    • Rosi Haus, Geschäftsführerin ver.di Bezirk Frankfurt am Main und Region
    • ver.di Bezirk Frankfurt am Main und Region
    • Kultur für ALLE e.V.
    • SUQ solidarisch unaufgefordert queer 
    • Solidarity City Frankfurt
    • afip - Akademie für interdisziplinäre Prozesse Offenbach
    • achtsegel.org - Büro für demokratische Kommunikation und politische Bildung im Netz
    • Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V.
    • Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V.
    • ANC Frankfurt
    • Grüne Hochschulgruppe an der Uni Frankfurt
    • Terre des Femmes, Städtegruppe Rhein-Main
    • Frankfurter Jugendring
    • Hessische Theaterakademie
    • Stadtteilbüro Bockenheim 
    • Fridays for Future Frankfurt 
    • BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Frankfurt
    • Naturfreundejugend Hessen
    • what's I next  I magazin + design
    • FAU Frankfurt - Gewerkschaft für alle Berufe
    • Verband binationaler Familien Frankfurt
    • Ende Gelände Ortsgruppe 
    • Climate Justice Rhein/Main
    • GEW Hessen
    • Ulrich Schaffert, Pfarrer der Gemeinde Cantate Domino und der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde
    • Club Voltaire e.V.
    • Medinetz Mainz
    • LIBS e.V.
    • Peter Feldmann, Oberbürgermeister Frankfurt am Main
    • Extinction Rebellion Frankfurt

    Wenn ihr den Aufruf unterstützen wollt, bitte eine Email an mailseebruecke-frankfurt.de

    Demo: Notstand der Menschlichkeit

    Demo: Notstand der Menschlichkeit - Sicherer Hafen Frankfurt statt Sterbenlassen.

    17:00 Uhr

    Filmmuseum / Schaumainkai / Untermainbrücke

    zum Willy-Brandt-Platz

    - tragt gern Orange und bringt Rettungsdecken mit -

     

    Carola Rackete, die Kapitänin der Sea Watch, hat den Notstand an Bord der Sea-Watch 3 ausgerufen und ist nach über zweiwöchiger Hängepartie auf eigene Faust in italienische Gewässer gefahren. Carola Rackete machte das einzig Richtige: Sie rettete Leben, beweist Haltung und verteidigt die Menschenrechte. Das können und müssen wir auch tun und deswegen rufen wir am 06.07. zu bundesweiten Demos für die Rechte von Geflüchteten und #freecarola! auf. Auch wenn Carola am 02.07. freigelassen wurde wird die Seenotrettung immer noch kriminalisiert, was tausende Tote an den Grenzen Europas zur Folge hat.

    Aktuell ertrinkt jede sechste Person während des Fluchtversuchs über das Mittelmeer. Gleichzeitig werden Seenotretter*innen für das Retten von Menschenleben bestraft: italienische Behörden verhafteten Kapitänin Carola Rackete noch in der Nacht des Anlegens und beschlagnahmten die “Sea Watch 3”.

    Wir sagen: Die Menschlichkeit wird angegriffen, es ist Zeit zu handeln. Wir rufen den Notstand der Menschlichkeit aus! 

    WIR RUFEN DEN NOTSTAND DER MENSCHLICHKEIT AUS UND GEHEN AM 06. JULI AUF DIE STRASSE!

    WER VON EUROPA SPRICHT, DARF ZUM STERBEN AN DEN EU AUSSENGRENZEN NICHT SCHWEIGEN!

    ORANGE BLOCK ZUR DEMO
    Ein Europa für Alle
    19.05.2019 12.00 Uhr
    Opernplatz, Frankfurt am Main

    Wir bauen eine Brücke zu sicheren Häfen.

    Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte und sichere Häfen.

    Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und erwarten von der deutschen und europäischen Politik sofort sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind – kurz: Weg von Abschiebung und Abschottung und hin zu Bewegungsfreiheit für alle Menschen.

    Wir von Seebrücke Frankfurt fordern:

    • sichere Fluchtwege, die Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme aller,
    • sich zur solidarischen Stadt zu erklären wie Köln, Bonn, Düsseldorf, Berlin, Barcelona, Palermo und viele andere,
    • sich gegen den massiven Rechtsruck zu stellen und ein Zeichen der Solidarität zu setzen gegen Angstmacherei, Ausgrenzung, Abschottung und Abschiebung.

    Wir wollen Brücken bauen statt neue Mauern und Lager – und zwar jetzt. Machst du mit?